Spin-Rate

Spin-Rate im Golfsport

Die Spin-Rate beschreibt den Rückwärtsdrall (Backspin) eines Golfballs nach dem Treffmoment und wird in Umdrehungen pro Minute (rpm) gemessen. Sie ist ein entscheidender Faktor für Flugkurve, Höhe, Kontrolle und das Stoppverhalten des Balls auf dem Grün.

Einflussfaktoren auf die Spin-Rate

  • Loft des Schlägers: Schläger mit höherem Loft (z. B. Wedges) erzeugen in der Regel mehr Spin als Schläger mit weniger Loft (z. B. Driver).
  • Schlägerkopfgeschwindigkeit: Eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit kann zu mehr Spin führen – vorausgesetzt, der Ballkontakt ist sauber.
  • Zustand der Schlagfläche: Abnutzung oder Schmutz auf der Schlagfläche verringern die Reibung zwischen Schläger und Ball, was die Spin-Rate reduziert.
  • Ballwahl & Wetterbedingungen: Hoch drehende Bälle steigen schneller auf. Bei starkem Wind kann eine niedrigere Spin-Rate vorteilhaft sein, da sie einen flacheren, durchdringenderen Ballflug ermöglicht.

Optimale Spin-Rates – PGA & LPGA Tour

Die folgende Tabelle zeigt typische durchschnittliche Spin-Werte für verschiedene Schläger bei Tour-Spieler:innen:

Schläger Spin-Rate Herren Pros (rpm) Spin-Rate Damen Pros (rpm)
Driver 2200–2700 2600–3100
Holz 3 3000–3500 3300–3900
Holz 5/ Hybrid 4000–5000 4500–5500
Eisen 7 7000–8000

6000–7000

Pitching Wedge 9000–10000 8000–9000
Sand / Lob Wedge 10000–11000+ 9000–10000+

Hinweis: Diese Werte sind Richtwerte für Tour-Spieler:innen. Für Amateure können die tatsächlichen Spin-Rates je nach Technik, Ballwahl und Schlägermodell deutlich abweichen.

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