TaylorMade Hi-Toe 5 Wedge: Warum ein Hi-Toe-Wedge – und für wen lohnt es sich?
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Ein Hi-Toe-Wedge fällt sofort auf: Die Schlagfläche ist im Toe-Bereich deutlich höher als bei einem klassischen Wedge und die Grooves ziehen sich über die gesamte Schlagfläche. Doch was bringt das auf dem Platz – und für wen lohnt sich ein TaylorMade Hi-Toe 5 Wedge wirklich?
Die kurze Antwort: Vor allem für Golfer, die rund ums Grün nicht immer denselben Standardschlag spielen, sondern ihr Wedge vielseitig einsetzen möchten. Mit dem Hi-Toe 5 entwickelt TaylorMade das bekannte Konzept weiter – unter anderem mit einer vollständig geschmiedeten Konstruktion, Full-Face-Grooves und verschiedenen Sole Grinds für unterschiedliche Spielertypen und Platzbedingungen.
Was bringt die Hi-Toe-Form?
Das Hi-Toe 5 besitzt eine vergrösserte Toe-Partie und Full-Face-Grooves von der Ferse bis zur Spitze. Damit steht auch im oberen Bereich der Schlagfläche eine gerillte Trefffläche zur Verfügung. Genau diese Kombination unterscheidet das Hi-Toe-Konzept deutlich von einem klassisch geformten Wedge.
Interessant wird das vor allem für Spieler, die rund ums Grün unterschiedliche Schlagvarianten nutzen und die Schlagfläche je nach Situation öffnen. Bei einem hohen Pitch, einem kurzen Bunkerschlag oder einem Schlag mit deutlich geöffnetem Schlägerblatt kann der Treffpunkt weiter Richtung Toe wandern.
Wer gerne kreativ rund ums Grün spielt und nicht nur einen einzigen Standardschlag beherrschen möchte, sollte sich deshalb die TaylorMade Hi-Toe Wedges genauer ansehen.
Für wen lohnt sich das TaylorMade Hi-Toe 5?
Das Hi-Toe 5 ist besonders interessant, wenn du dein Wedge nicht nur für volle Schläge aus einer bestimmten Distanz verwendest. Chips aus engen Lagen, hohe Pitches, Bunkerschläge oder Schläge mit geöffneter Schlagfläche stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Schlagfläche und Sohle.
Genau dafür bietet TaylorMade verschiedene Sole Grinds an. Je nach Schwungtyp, Bodenverhältnissen und gewünschter Vielseitigkeit reicht die Auswahl vom vielseitigen ATS Grind bis zum breiten ATW Grind mit hohem effektivem Bounce für weichere Bedingungen und mehr Fehlerverzeihung. Für Spieler mit flacherem Eintreffwinkel und festen Bedingungen gibt es mit dem ATC wiederum eine Low-Bounce-Variante.
Das bedeutet auch: Beim Kauf sollte nicht nur der Loft entscheiden. Ein passender Grind kann einen grossen Unterschied machen, wenn das Wedge zum eigenen Schwung und zu den typischen Platzbedingungen passen soll. Hier findest du alle TaylorMade Hi-Toe Wedges im Überblick.
Full-Face-Grooves: Braucht man sie wirklich?
Wenn du nahezu jeden Schlag mit square ausgerichteter Schlagfläche spielst und den Ball konstant mittig triffst, sind Full-Face-Grooves wahrscheinlich nicht der entscheidende Kaufgrund.
Anders sieht es aus, wenn du die Schlagfläche häufig öffnest oder bewusst unterschiedliche Flugkurven rund ums Grün spielst. Dann wird auch der Toe-Bereich stärker ins Spiel gebracht. Beim Hi-Toe 5 laufen die neuen saw-milled Grooves deshalb über die komplette Schlagfläche. TaylorMade fertigt diese mit steileren Seitenwänden und schärferen Innenradien, um Reibung, Spin und Kontrolle zu erhöhen.
Das Hi-Toe 5 richtet sich damit nicht nur an besonders gute Spieler. Auch Golfer, die sich rund ums Grün mehr Vertrauen und mehr Optionen wünschen, können vom grösseren Profil und dem Hi-Toe-Konzept profitieren.
TaylorMade Hi-Toe 5 vs. Hi-Toe 4: Was hat sich verändert?
Wer bereits ein Hi-Toe 4 spielt, wird beim Hi-Toe 5 vieles wiedererkennen. Die hohe Toe-Partie, die RAW-Schlagfläche und die Spin Tread Technology waren bereits wichtige Bestandteile des Vorgängers. TaylorMade hat das Konzept also nicht komplett verändert, sondern gezielt weiterentwickelt.
Neu: vollständig geschmiedeter Schlägerkopf
Der grösste Unterschied steckt im Kopf. Das TaylorMade Hi-Toe 5 ist erstmals vollständig aus weichem Carbonstahl geschmiedet. TaylorMade möchte damit ein weicheres, direkteres Schlaggefühl und ein konsistentes Feedback im Treffmoment erreichen. Gleichzeitig gehört das Hi-Toe 5 damit gemeinsam mit dem MG5 zur geschmiedeten Wedge-Familie von TaylorMade.
Full-Face-Grooves jetzt konsequent über die gesamte Serie
Auch das Hi-Toe 4 verfügte bereits über durchgehende Grooves – allerdings bei den Lofts 54°, 56°, 58° und 60°. Beim Hi-Toe 5 setzt TaylorMade nun auf die neuen saw-milled Full-Face-Grooves, die über die gesamte Schlagfläche von Heel bis Toe verlaufen.
Die Spin Tread Technology selbst ist dagegen keine komplett neue Erfindung des Hi-Toe 5. Sie kam bereits beim Hi-Toe 4 zum Einsatz. Beim neuen Modell wird sie mit der RAW Face und den neuen saw-milled Grooves kombiniert.
Lohnt sich das Upgrade vom Hi-Toe 4? Wer mit seinem Hi-Toe 4 zufrieden ist, bekommt mit dem Nachfolger kein völlig anderes Wedge. Besonders interessant wird der Wechsel aber für Spieler, die Wert auf das neue geschmiedete Schlaggefühl und die aktuelle Full-Face-Groove-Konstruktion legen. Wer noch eine ältere Hi-Toe-Generation spielt oder ohnehin neue Wedges benötigt, für den ist das Hi-Toe 5 umso spannender.
Alle aktuellen TaylorMade Hi-Toe Wedges ansehen
Hi-Toe 5 oder doch lieber ein klassisches Wedge?
Wer eine klassische Wedge-Form bevorzugt, findet beispielsweise mit dem TaylorMade MG5 eine Alternative. Das MG5 besitzt die traditionellere Teardrop-Form, einen kompakteren Kopf und einen entsprechend klassischen Look in der Ansprechposition. Das Hi-Toe 5 bietet dagegen das grössere Profil, die markante Toe-Partie und die Full-Face-Grooves.
Du musst dich dabei nicht zwingend für eine einzige Serie entscheiden. TaylorMade nennt selbst die Kombination aus MG5 in niedrigeren Lofts und Hi-Toe 5 in höheren Lofts als mögliche Lösung: klassische Form und Wiederholbarkeit bei längeren Wedge-Schlägen, mehr Schlagfläche und Kreativität bei den Wedges rund ums Grün.
Ein Setup könnte beispielsweise aus einem klassisch geformten Gap Wedge für vollere Schläge und einem höher gelofteten Hi-Toe Wedge für Bunker, Pitches und das Spiel rund ums Grün bestehen.
Mehr Kontrolle – auch wenn es feucht wird
Spin entsteht nicht allein durch die Grooves. Bereits eine geringe Menge Feuchtigkeit zwischen Ball und Schlagfläche kann die Reibung reduzieren. Genau hier setzt TaylorMade beim Hi-Toe 5 mit der Kombination aus RAW Face und Spin Tread Technology an.
Lasergravierte Mikrokanäle sollen Feuchtigkeit vom Treffpunkt ableiten – ähnlich dem Profil eines Reifens auf nasser Fahrbahn. Ziel ist eine möglichst konstante Reibung zwischen Ball und Schlagfläche bei trockenen und feuchten Bedingungen.
Gerade bei Morgentau, feuchtem Rough oder wechselnden Bedingungen ist das ein Detail, das im kurzen Spiel schnell relevant werden kann.
Unser Fazit: Warum ein Hi-Toe-Wedge?
Ein Hi-Toe-Wedge ist nicht automatisch für jeden Spieler die bessere Wahl. Wer hauptsächlich volle Wedge-Schläge spielt, eine klassische Kopfform bevorzugt und sein Schlägerblatt nur selten öffnet, kann mit einem traditionellen Wedge bestens bedient sein.
Wenn du dein Wedge dagegen vielseitig rund ums Grün einsetzen, unterschiedliche Schlagflächenstellungen nutzen und mehr Möglichkeiten bei Chips, Pitches und Bunkerschlägen haben möchtest, ist das TaylorMade Hi-Toe 5 besonders spannend.
Mit dem geschmiedeten Carbonstahl-Kopf, den Full-Face-Grooves, der RAW-Schlagfläche, Spin Tread Technology und verschiedenen Sole Grinds entwickelt TaylorMade das Hi-Toe-Konzept konsequent weiter. Das Hi-Toe 5 ist deshalb vor allem für Golfer interessant, die von ihrem Wedge nicht nur Distanzkontrolle, sondern auch Vielseitigkeit und Vertrauen rund ums Grün erwarten.
Passt das Hi-Toe-Konzept zu deinem kurzen Spiel? Dann lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Modelle und Lofts.