Callaway Golfschläger bei golf24

Callaway Golfschläger bei golf24

Callaway Golfschläger bei golf24

 

Callaway Golf ist einer der drei größten Hersteller für Golfschläger der Welt mit Sitz in Carlsbad (Kalifornien, USA). Callaway Golf entwickelt, fertigt und vertreibt Golfschläger und Golfbälle und verkauft Golfzubehör. Zu Callaway Golf gehören neben dem Putterhersteller Odyssey, dem Golfschläger - Hersteller Ben Hogan auch der Golfball- und Golfschläger - Fabrikant Top-Flite. Durch ein unbeirrbares Engagement für Innovation schafft Callaway Golf Golfschläger und Leistungen, mit denen jeder Golfer zu einem besseren Golfer wird. Die Firma wurde 1982 von Ely Callaway gegründet. Der Durchbruch von Callaway Golf gelang mit der Entwicklung der Hölzerserie Big Bertha.

Callaway Golfschläger bei golf24:

 

Callaway Driver  Callaway Fairwayhölzer  Callaway Hybride 
http://www.golf24.de/Golfschlaeger/Driver/Callaway http://www.golf24.de/Golfschlaeger/Fairwayhoelzer/Callaway http://www.golf24.de/Golfschlaeger/Hybride/Callaway

 

Callaway Eisen  Callaway Wedges  Odyssey Putter
Callaway Eisen bei golf24 http://www.golf24.de/Golfschlaeger/Wedges/Callaway http://www.golf24.de/Golfschlaeger/Putter/Odyssey

 

Callaway Golf - Die Geschichte


Callaway Golf – Die Firmenphilosophie


Callaway Golf ist der Meinung, dass das ein stetiges Wachstum des Golfsports nur erreicht werden kann, wenn wir Golf dem normalen Spieler näher bringen und ihm den Spaß am Golf und vermitteln können. Das versuchen wir durch die ständige Verbesserung – vor allem im Bereich der Fehlerverzeihung - unser Golfschläger, um so das Golfspiel für jeden leichter und erfolgreicher zu machen. „Callaway Golf intends to continue to grow the game by helping people enjoy the game.” Ely Callaway, founder, January 2001
 

Callaway Golf - Firmengeschichte


Gründer und Namensgeber war Ely Callaway, der 1982 erstmals Callaway ins Handelsregister eintragen lässt und im selben Jahr Anteile an der Firma Hickory Stick im Wert von 400.000 $ kauft und damit den Grundstein der Firma Callaway Golf legt. Callaway Golf war der erste Hersteller von Golfschlägern in den USA. Callaway Golf verkauft mehr Golfschläger als jeder andere Golfartikelhersteller und ist somit Marktführer. Dabei lässt Callaway namhafte Firmen wie TaylorMade, Wilson, Spalding, McGregor oder Mizuno weit hinter sich. Den größten Anteil an der Erfolgsgeschichte von Callaway Golf hat der Big Bertha Driver, welcher der wohl meistverkaufte Driver weltweit ist. Callaway hat einen Marktanteil von rund 30% am U.S. Golfmarkt und mit seinen jährlichen Umsatzzuwächsen verdrängt sie die Konkurrenz zusehends. Neben Drivern stellt Callaway auch Eisen, Hybride, Hölzer, Putter, Golfbälle und anderes Golfzubehör her und vergibt eine Lizenz für Bekleidung, die von Ashworth Inc. hergestellt und vermarktet werden. Der Aufstieg der Firma begann mit der Markteinführung des Big Bertha Drivers 1991. Ely Callaway formte aus einer mittelmäßigen Firma ein weltweit agierendes und erfolgreiches Unternehmen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2001, 82-jährig, führte Ely Callaway die Geschicke der Firma. Er starb am 5. Juli 2001 an Schilddrüsenkrebs.
 

Die Anfänge Ely Callaway’s im Wein- und Textilgeschäft


Ely Reeves Callaway, Jr., wurde in La Grange, Georgia, einer kleinen Stadt südwestlich von Atlanta geboren. Ely’s Großvater, ein Baptistenprediger besaß eine Plantage mit 20 Sklaven. Nach dem Bürgerkrieg in den 1860er Jahren verloren die Callaways Ihren gesamten Besitz. Ely’s Onkel, Fuller Callaway, war die treibende Kraft beim Wiederaufbau des Familienbesitzes. Er arbeitete zunächst als Farmer, investierte später in Textilien, in der Bankenbranche und schließlich war er im Baumwollhandel tätig. Ely’s Vater arbeitet für seinen Onkel. Als Ely Reeves Callaway Jr. die Emory Universität erfolgreich abschließt, gab ihm sein Vater den Rat nicht für die Familie zu arbeiten.

So versuchte Ely Callaway selber sein Laben in die Hand zu nehmen und wurde im Juni 1940 als Laufbursche in der Finanzabteilung der Trust Company von Georgia und entschied sich später der Army beizutreten. 6 Wochen später ging Ely nach Philadelphia, wo er in der Abteilung für Textilbeschaffung im Versorgungslager der U.S. Army arbeitete. Callaway wurde später zum Major befördert und war verantwortlich für 70 Zivilisten und 2 Anwälte, was in seinem Alter von 24 Jahren eine bemerkenswerte Leistung ist. In dieser Zeit kaufte Callaway 70% der Kriegsproduktion an Baumwollbekleidung auf und verkaufte diese an namhafte Firmen wie Levi Strauss, Hart, Schaffner&Marx und Arrow Smith.

Callaway entwickelte sich schnell in seinem Beruf. 1954 wurde Ely Callaway allerdings von Roger Milliken, nach einer Auseinandersetzung mit dessen Schwager, gefeuert. Kurz darauf fand Callaway eine Anstellung bei Textron Industries unter der Leitung von Royal Little und überwachte die Fusion von Robbins Mills and American Woolen, zwei großen Textilspinnerein. Textron wurde später an Burlington Industries verkauft. Dort arbeitete er sich bis 1968 zum Vorstandvorsitzenden hoch und verlässt das Unternehmen plötzlich 1973, nachdem es zu Streitigkeiten in der Führungsetage kommt. Daraufhin zog er mitsamt seiner Familie nach Kalifornien, um eine Kelterei in Temecula zu gründen. Obwohl der Boden auf dem Callaway anbaute zum Weinbau nicht gerade prädestiniert war, wurde die Callaway Vineyard & Winery bald Zulieferer für die besten Restaurants, wie etwa das Four Seasons in New York City. 1981 verkaufte er seine Firma für 14 Mio. Dollar an Hiram Walker. Ely Callaway konnte somit in wenigen Jahren 9 Mio. Dollar erwirtschaften.
 

Der Beginn des Golfgeschäfts


Im Alter von 60 Jahren besann er sich auf seine Jugend, die Zeit in der er erfolgreich Golf spielte und begann nach langer Abstinenz wieder ernsthaft Golf zu spielen. Eines Tage entdeckte Ely Callaway in einem Golfshop in Indian Wells Putter und Wedges, welche einen Stahlschaft besaßen, der mit Hickoryholz ummantelt war. Dieser Schaft wurde von Hickory Stick USA hergestellt. Callaway gefiel dieser Schläger derart, dass er der Hickory Stick USA anbot in deren Firma zu investieren. 1982 kaufte er Anteile an Hickory Stick USA im Wert von 400.000 Dollar auf und wurde somit Mehrheitseigner neben Dick De La Cruz, Richard Parente and Tony Manzoni.



1983 benannt Ely Callaway die Firma in Callaway Hickory Stick USA, wird Präsident und CEO und verlegt den Firmensitz nach Cathedral City, California. Ely Callaway belieferte seine Kunden zu dieser persönlich, direkt aus dem Kofferraum seines Cadillacs heraus. 1985, nachdem er Richard C. Helmstetter als Berater engagierte, zog die Firma nach Carlsbad, Kalifornien. Carlsbad wurde bald „The Golf Capital of the World“ genannt. Unter der Leitung von Richard C. Helmstetter, Chef-Designer bei Callaway, wurde Callaway Hickory Stick USA die erste Firma, die computergesteuerte Fräsen nutze, um Putter mit einer exakten, geraden Schlagfläche zu produzieren.


1988 wurde aus Callaway Hickory Stick USA Callaway Golf Company. Unter der Führung von Ely Callaway konnte bis zu diesem Zeitpunkt ein Umsatz von 4,8 Millionen Dollar erreicht werden. Um weiterhin die Umsätze zu steigern, entwickelte Helmstetter ein neues revolutionäres Produkt im Hochpreissegment. Ein Schläger, bei dem der Schaft bis in den Schlägerkopf verlängert wurde. Der S2H2. Die Abkürzung steht für Short Straight Hollow Hosel. Der Erfolg war phänomenal. Ein Jahr später entwickelte Callaway ein Holz mit 4-Facetten Sohlen-Design. In Kombination mit der S2H2-Technolgoie entstanden Hölzer und Eisen, die Ihrer Zeit weit voraus waren. Da wundert es nicht, dass 1990 die Driver mit S2H2-Technologie die meistgespielten Driver auf der Senior PGA Tour waren.1989 konnte die Callaway Golf Company ein Umsatz von 10,4 Millionen Dollar verbuchen. 1991 bereits 54.7 Millionen Dollar.
 

Die Neunziger Jahre


1992 geht Callaway an die Börse und erreicht 133 Millionen Dollar Umsatz. Mit diesen Zahlen ließ Callaway große Marken, wie Wilson hinter sich. Entscheiden dazu beigetragen hat der Big Bertha Driver, den Callaway 1991 entwickelt hat. Der Name stammt übrigens von den Geschützen, die die Deutschen im Ersten Weltkrieg nutzten um Bomben aus 6 Meilen Entfernung auf Paris abzufeuern. Das Grundprinzip war, mehr Gewicht in die Sohle zu bringen, um damit mehr Fehlerverzeihung, eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit und mehr Gefühl zu erreichen.

1994 brachte Callaway neue Eisen mit innovativem Design auf den Markt, welche den Big Bertha Metall-Holz Driver begleiten soll. Die Big Bertha Warbird Stainless Steel Eisen. Diese Eisen waren auf Anhieb erfolgreich. Damals zahlt man 125 $ pro Eisen mit Stahlschaft und für 175 $ konnte man eine Graphitschaft bekommen. Callaway limitierte die Stückzahlen der Eisen und konnte damit das Preisniveau hoch halten. Ein komplettes Golfset kostete damals über 2000 $. Aber die Leute kauften die Waren von Callaway. 1994 standen 449 Millionen Dollar Umsatz zu buche. Zu Beginn des Jahres 1995 gab ein nur eine handvoll großer Golfschlägerhersteller: Callaway Golf, Cobra Golf und Taylor Made. Diese drei Firmen stritten sich um Marktanteile auf dem U.S. Golfmarkt. Aber es gab auch genug Potential. Nun begann die Baby-Boom Generation Golf zu spielen und die Aussichten für die drei Marken waren rosig; Es gab 400 Golfplätze und 800 weitere waren geplant. Die Popularität des Golfsports wuchs stetig auf der ganzen Welt.

Aber bald drängten kleinere Firmen auf den Markt und versuchten den Großen Marktanteile streitig zu machen, indem Sie auf Materialien setzten, die in der Raumfahrt zum Einsatz kamen. Zum Beispiel Golfwin, die 7075-T6 Aluminium verwendeten oder GolfGear, die eine Aluminum-Vanadium-Legierung einsetzten, was nur von drei Firmen in den USA geschmiedet werden konnte. Callaway konnte jedoch durch den Big Bertha Driver und Investitionen in die Forschung und Entwicklung dagegen halten. In den 90er Jahren wurden zum Beispiel 9 Millionen Dollar für den Bau einer neuen Forschungs- und Testeinrichtung mit angeschlossener 260 Yard Driving-Range ausgegeben. Diese Investitionen sind essentiell für Golfschlägerhersteller, denn ohne ständige Neuerungen und Erfindungen ist der Niedergang einer Firma praktisch besiegelt. So kam 1995 der Great Big Bertha Titanium Driver auf den Markt, ein Jahr darauf die passenden Hölzer, neue verbesserte Big Bertha Eisen, die Big Bertha Gold Eisen und die Big Bertha Tour Series Wedges die in Zusammenarbeit mit Roger Cleveland entstanden.

Damit konnte sich Callaway weiterhin auf dem Golfmarkt behaupten. In den späten 90er Jahren war der Umsatz nach nur 10 Jahren von 5 Millionen Dollar bei 900 Millionen Dollar angelangt. Jeder kannte Big Bertha und auch Promis wie Alice Cooper, Celine Dion und sogar Bill Gates standen für Callaway's Big Bertha im Rampenlicht. 1998 spielten 70% der Pros mit einem Callaway Driver. Zu diesem Zeitpunkt hatte Callaway Golf Company einen Marktanteil von 33% im Drivermarkt und man strebte nun nach 1 Milliarde Dollar Umsatz. Aber die Umstände zu dieser Zeit waren nicht gerade prädestiniert und diese Ziel zu erreichen. El Nino bescherte nasses Wetter und der Crash an den asiatischen Finanzmärkten trug sein Übriges zum Rückgang der Umsatzzahlen bei.

Mit dem Kauf von Odyssey Sports, Inc., einem Putterhersteller 1997 und der Gründung von Callaway Golf Media diversifizierte sich das Unternehmen und versuchte dadurch die Risiken und Schwankungen im laufenden Geschäft zu minimieren. Mit einem computergestützten Fittingcenter, dem Callaway Golf Experience beschritt man nun auch einen neuen Weg im Custom Fitting und versuchte seine Vormachtstellung im Schlägerbereich auszubauen. Dazu trug auch der Launch der X-12 Eisen und der Big Bertha Steelhead Hölzer 1998 und der Great Big Bertha Hawk Eye Hölzer 1999 bei. Aber vor allem mit Golfbällen konnte sich Callaway gegenüber seinen Konkurrenten absetzen, nachdem man über 100 Millionen Dollar in die F&E bei Golfbällen gesteckt hatte.

Lang anhaltend waren die positiven Ergebnisse leider nicht, denn Firmen wie Olimar Golf Equipment Co. und Adams Golf Inc. – spezialisiert auf kostengünstige Driver - konnten Ihren Marktanteil auf 20% steigern und machten weiter Boden gegenüber Callaway gut. Daraufhin entschied sich Ely Callaway, der sich mittlerweile aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat, wieder als CEO tätig zu werden. Er entließ 700 Angestellte, nahm unrentable Produktlinien aus dem Programm und drückte die Kosten somit enorm. Im Jahre 2000 kam der Rule 35 3-piece Golfball auf den Markt. Der lang ersehnt Launch des Produktes führte jedoch nicht zu den erwarteten Absatzsteigerungen. Der Grund war Nike Golf. Nike Golf brachte ebenfalls 2000 einen Ball auf den Ball und überzeugten Tiger Woods mit diesem zu spielen. Tiger Woods gewann 3 Championships 2000 mit diesem Nike Golfball. Daraufhin machte Callaway mit Golfbällen gerade einmal 35 Millionen Dollar Umsatz statt 70 Millionen.

Ely Callaway gab nicht auf. Mit dem „Biggest Bertha“ ERC II Forged Titanium Driver, einem Driver mit dem bis dahin größten Sweetspot und COR-Wert, den Callaway je hergestellt hatte, wollte man wieder nach oben kommen. Doch die U.S. Golf Association ließ den ERC II Forged Titanium Driver nicht für Ihre Wettkämpfe zu.

Im April 2001 diagnostizierte man Schilddrüsenkrebs bei Ely Callaway und 4 Monate später starb der Gründer von Callaway in Carlsbad. Ron Drapeau führte von da an die Geschäfte weiter. Die Verkaufszahlen stiegen etwas, aber die Wachstumsraten wie in früher Zeiten konnte Callaway bis heute nie wieder erreichen. Ron Drapeau versucht Callaway im Sinne seines Gründers weiterzuführen und setzt auf permanente Weiterentwicklung der Schläger- und Balltechnologien. Dies wird deutlich, wenn man sich die Produktpalette bis heute anschaut. Big Bertha Red und Blue Balle, der HX Hot, der HX Tour und der HX Tour 56 waren revolutionäre Bälle. Auch die Schläger waren immer einen Schritt Ihrer Zeit voraus: Der Hawk Eye VFT Pro Series Driver und Fairwayhölzer, die Hawk Eye VFT Eisen, der Hawk Eye VFT Titanium Driver and Fairwayhölzer, die Odyssey 2-ball Putter, die Big Bertha Stainless Steel Eisen, der RC Fusion Driver, der New Big Bertha Titanium Driver und Stainless Steel Fairwayhölzer, die neuen Forged+ Wedges, der Big Bertha Titanium 454 Driver, der Tour Blue Putter, die X-18 und X-18 Pro Eisen, die X-Tour Eisen, der Big Bertha Titanium 454 Driver, der überaus erfolgreiche Big Bertha Fusion FT-3 Driver, der X460 Driver und die X Fairwayhölzer sowie die Big Bertha '06 Eisen.

2007 kamen mit dem FT-5 Driver, den Big Bertha Fairwayhölzern und den X-20 Eisen sehr angenehme und damit sehr erfolgreiche Golfschläger auf den Markt, auf die Ely Callaway sicher stolz gewesen wäre. Der FT-i Driver stellt bis dahin den größten Erfolg in der jüngeren Geschichte dar. Das revolutionäre war das Design, mit der Squareform und dem damit verbundenen hohen Trägheitsmoment.

Für die Saison 2008 sind weitere Neuerungen auf dem Vormarsch. Es bleibt abzuwarten ob Callaway mit den für 2008 angekündigten Hyper X Driver, Hyper X Tour Driver, den FT-i Squareway Fairwayhölzern, dem FT und FT Tour Fairwayholz, dem X Tour Fairwayholz 08, dem X Fairwayholz 08, dem Big Bertha Fairwayholz 08, FT Hybrid 08, den FT i-brid Eisen, den FT Eisen oder den Big Bertha 08 Eisen an den Erfolg der früheren Jahre anknüpfen kann.